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07.08.2017 Ein Ausflug mit Hund und Pferd

Seit langer Zeit haben wir darüber gesprochen, mal wieder einen Ausflug mit meinem Hund zu machen, am liebsten auch gleich noch mit meinem Pferd. Immer wieder kam etwas dazwischen und wir haben den Ausflug auf die Sommerferien verschoben. Es muss ja alles passen, wir brauchen ein Auto, wir brauchen Zeit und natürlich brauchen wir dafür schönes Wetter, damit es auch richtig Spaß macht. Im Juli hat dann tatsächlich alles gepasst und so starteten wir, Lili, Liana, Deniz, Tom und ich, an einem strahlendschönen Sonntag mit dem Auto Richtung Magdala. Zwischendurch sammelten wir meinen Hund ein und fuhren bester Laune bei geöffneten Fenstern übers Land. Plötzlich ging auf der Rückbank ein kreischendes Sirenengeheul los. Durch das geöffnete Fenster war ein großes Insekt zwischen Lili und Liana gelandet und beide fürchteten um ihr Leben, während ich fürchtete, dass mein Trommelfell platzt. Kurz anhalten, Situation begutachten, Insekt entsorgen, alle tief durchatmen, die Jungs haben sich ins Fäustchen gelacht (Frauen, tss…) und schon ging es weiter.
Wir kamen unbeschadet in Göttern an und die Kinder erkundeten erst einmal den Bauernhof. Wir haben niedliche Hühnerküken gestreichelt, den Katzen Hallo gesagt, Hofhund Emma begrüßt und dann sofort den Weg zur Pferdekoppel angetreten. Pferde putzen stand zuerst auf dem Programm. Nach der sachkundigen Einführung in die Pferdepflege stand uns allen der Schweiß auf der Stirn, wer hätte auch gedacht, dass es so warm wird. Also beschlossen wir, mit Giacomo (Pferd), Artemis und Emma (Hunde) einen Spaziergang zur Magdel zu machen. Dieser kleine Bach fließt entlang des Ortes bis nach Magdala, wo es eine tolle Furt zum Plantschen gibt. Durch die Aue entlang an Feldern und Wiesen führte unser Weg direkt ans Wasser. Nun hieß es Schuhe aus, wer sich traut auch gern noch mehr und dann Wasser treten. Das Ende vom Lied waren vier Kinder, die in Unterhose im Wasser lagen, welches mehr als kalt war, und dazwischen zwei pitschpatsch nasse Hunde und mein Pferd wurde auch gleich nass gespritzt. Das ein oder andere T-Shirt wurde auch gleich noch eingeweicht und zum Waschen des Pferdes zweckentfremdet. Wir hatten mordsmäßig viel Spaß und alle haben das kalte Wasser genossen. Auf dem Rückweg ging es durchs grüne Gras und jeder hat sich im Führen des Pferdes versucht. 550 kg Pferd zu bewegen ist gar nicht so einfach, wenn das Gras so lecker aussieht, das mussten alle Kinder feststellen. Da war das Führen der Hunde ein Kinderspiel. Zurück auf dem Bauernhof gab es erst mal leckeren Kuchen zu essen, bevor die Hühner ins Bett gebracht werden sollten. Ja, die Hühner sind clevere kleine Dinger, so dass ein Schauspiel sonders gleichen folgte. Es bedarf da einiger Taktik, die Hühner zu überreden in den Stall zu gehen. Lili und Liana verstanden es eher als (Treib-)Jagd, so dass uns immer wieder ein Huhn entwischte. Nachdem wir es dann doch noch geschafft hatten ging es gleich weiter mit Wasser für die Pferde auffüllen und Schafe füttern. Am Ende entspannten wir noch ein bisschen auf der Hollywoodschaukel oder kuschelten mit den Hunden, bevor es ab nach Hause ging. Fazit aller Kinder: „Supertoll, wann fahren wir wieder zu ihrem Pferd?“!




Eure
Frau Müller

 

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