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05.09.2016 Meine Grundausbildungslehrgang zum Feuerwehrmann

Seit fünf Jahren bin ich jetzt schon Mitglied bei der Feuerwehr Apolda. Alles begann mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr, zur der ich alle zwei Wochen zum Übungsdienst gegangen bin. Doch mit meinem 17. Geburtstag im letzten Jahr änderte sich einiges in meiner Feuerwehrkarriere, denn ich wurde als Feuerwehrmannanwärter in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Apolda aufgenommen, aber jetzt fehlte nur noch die richtige Ausbildung um Einsätze mit machen zu können. Was so eine Ausbildung beinhaltet erfahrt jetzt von mir.



Aus welchen Inhalten setzt sich die Ausbildung zum Feuerwehrmann zusammen und wie lange dauert eine solche?



Der Grundausbildungslehrgang im Kreis Weimarer Land geht insgesamt einen Monat in 70 Stunden auf vier Wochenenden, anders als bei den Berufsfeuerwehren mit zweieinhalb Jahren. Das Ausbildungswochenende geht immer von Donnerstag bis Sonntag. An den Tagen Donnerstag und Freitag begann der Lehrgang um 19.00 Uhr ging bis 21.00 Uhr. Am Samstag und Sonntag ging es schon um 8.00 Uhr mit dem Dienstantritt und der Anwesenheitskontrolle (auch das gehört zur Feuerwehr) los und ging bis 15.30 Uhr.



Unsere Ausbildung setzte sich aus verschiedenen Themen aus Theorie und Praxis zusammen. Welche Themen aus Theorie und Praxis wurden den Teilnehmern beigebracht?



Zu den Themen aus dem Bereich Theorie zählten folgende Themenkomplexe:





­- Welche Rechte und Pflichten habe ich als Feuerwehrmann?

- Welche Fahrzeuge gibt es bei der Feuerwehr?

- Welchen Brandarten und Löschmittel gibt es?

- Wie gehe ich in der Gruppe bei einem Brandeinsatz richtig vor (Wer macht was)?

- Wie gehen ich bei einem Verkehrsunfall richtig vor und was ist zu beachten (Wer macht was)?

- theoretische Inhalten in der Ersten Hilfe (Ausbilder D. Schütze vom DRK Rettungsdienst Apolda)



Im Praxisunterricht wurde dann das theoretisch erlernte Wissen getestet, d. h. jeder Teilnehmer musste sich in der Ersten Hilfe, im Löschangriff (Brandeinsatz) oder bei der technischen Hilfeleistung (Verkehrsunfall) beweisen.



Das Highlight war für die Teilnehmer sicherlich das Vorgehen bei einem VU (Verkehrsunfall), denn jeder Teilnehmer durfte mal mit dem Rettungsspreizer und der Rettungsschere arbeiten.



Am Ende des Grundlehrgangs hieß es dann nur noch eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen und dann war es geschafft. Nach der Prüfung wurden den Teilnehmern die Zertifikate übergeben.



Am Samstag den 3. September wurde ich dann auch zum Feuerwehrmann befördert. Jetzt möchte ich nur noch meinen Atemschutzlehrgang und mein Sprechfunklehrgang machen und dann bin ich ein vollständig ausgebildeter Feuerwehrmann.



Hier noch ein paar Bilder zum Grundlehrgang:



























Adrian Ellenberg (VG)

 

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