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09.05.2016 Unsere Heimvollversammlung

Heimvollversammlung am 02.05.2016 um 17:00 Uhr im Sportraum



Der Heimrat hatte alle Kinder und Jugendlichen, die Heimleitung sowie die diensthabenden Erzieher eingeladen.



Im Vorfeld haben wir gemeinsam überlegt, welche Themen wichtig sind und unbedingt angesprochen werden sollten. Jeder der Heimratsmitglieder hatte seine Vorstellungen, was sie selber bewegt und was sie gern an alle weitergeben wollten. So stellten wir unsere Tagesordnung zusammen und Sin Bi erklärte sich bereit, uns durch die Versammlung zu führen und den Heimrat und seine Arbeit kurz vorzustellen. Der einzige große Raum, der uns zur Verfügung steht im Moment, ist der Sportraum. Er wurde mit Stühlen und Matten ausgestattet, sodass alle darin Platz fanden.



So eine Versammlung ist immer aufregend. Die jüngeren Kids sind neugierig, was da gesagt wird, die älteren hoffen nicht angesprochen zu werden. Die Mitglieder des Heimrates sind total aufgeregt, es ist nicht einfach vor so vielen Menschen zu sprechen.



Alle Kinder und Jugendlichen waren super pünktlich und bis auf 2-3 Jugendliche aus der VG sehr diszipliniert- vielen Dank dafür.







Unsere Themen:

• Janine – Umgangston untereinander und gegenseitige Rücksichtnahme

• Etienne – Überlegungen zu den Handy’s: Wie lange sollte wer eines haben, benutzen, behalten? →Eventuelle Aufnahme in die Hausordnung?

• Sandra - Schulbummelei - Lohnt sich das?

• Torben – Diebstähle untereinander – einfach schlimm!

• John – Die Herderstraße stellt sich kurz vor!

(viele „neuen“ Kinder wissen nicht oder wenig

über die Außenwohngruppe)



Zu allen Themen zeigten sich die Kids interessiert. Laura und Jil hatten ehrliche Antworten zum Thema Schule schwänzen, die Jüngeren haben gut zugehört. Bei dem Thema „Diebstähle“ gingen doch einige Köpfe nach unten und es arbeitete hoffentlich auch darin. Torben hat es sehr verständlich erklärt und ehrlich angesprochen, jeder konnte nachempfinden wie es ist, wenn etwas weg ist – gestohlen und bei jemand anderen plötzlich wieder aufgetaucht.



Das Thema Handy ist nicht zu Ende diskutiert, das Lager spaltete sich und die Außenwohngruppen haben sogar noch andere Regelungen: z.B. sie dürfen 2 Std. am Tag in der Woche das Handy behalten und 4 Std. an den Wochenendtagen. Die Kollegen dort sehen ein regelrechtes Suchtpotential darin und wollen dem vorbeugen. Die Diskussion geht also weiter.



Überlegungen zum Außengelände werden noch getätigt, unser Platz ist kleiner geworden. Was kann man noch tun? Wir bitten auch die Erwachsenen um Mithilfe!



Wir danken allen für die interessierte Teilnahme und hoffen auch weiterhin auf eure Unterstützung bei Fragen, Problemen und Entscheidungen – arbeite für Euch mit uns zusammen!!!





Euer Heimrat

 

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