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27.10.2016 Lüdenscheid wir kommen





Zum zweiten Mal fand am 22.10.16 in Lüdenscheid ein Diabetikertag statt. Klar, dass ein paar von uns aus dem Kinder- und Jugendhaus Apolda daran teil nahmen. Noch im Dunkeln machten sich Kevin, Alexandra, Deniz, Saleem und Janine mit ihren Betreuen Frau Gehre und Frau Spranger sowie Frau Eibisch auf den Weg. Immerhin galt es rund 400 km pro Strecke zu überwinden.







Vor dem Zentrum für jugendliche Diabetiker angekommen machten die Kids große Augen. „Hey guckt mal, das Bild da auf dem Bus sieht ja genauso aus, wie das Logo von unserem Heim!“, rief Deniz ganz erstaunt. Ja liebe Leser da hatte er vollkommen Recht und das war auch kein Zufall.

Die Einrichtung in Lüdenscheid und unsere Wohngruppen in Apolda gehören ganz offiziell zusammen und tragen das gleiche Logo mit den sich umarmenden Männchen in blau, rot und gelb. Sie gehören seit 1993 zum gleichen Träger, dem: „Hilfswerk für jugendliche Diabetiker gGmbH“. In beiden Einrichtungen bekommen Kinder und Jugendliche in Wohngruppen Unterstützung. Das besondere in Lüdenscheid ist jedoch, dass hier alle Bewohner an Diabetes erkrankt sind und auch Menschen mit anderen Behinderungen betreut werden.



Eröffnet wurde der Diabetikertag durch die Reden vom Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid, unserem Geschäftsführer Herr Scharf und dem Vorsitzender des Fördervereins. Im Laufe des Tages konnte man sich über die Arbeit der Einrichtung und die aktuellen Möglichkeiten der Diabetesversorgung informieren.







20 Aussteller präsentierten ihr Angebot und Neuigkeiten der medizinischen Versorgung von Diabetes. Außerdem gab es eine Reihe von Fachvorträgen. Besonders spannend für die Kinder und Jugendlichen war, dass auch eine Kampfsportlerin und der Karatekämpfer Alexander Piel vor Ort waren. Sie sind nämlich selbst Diabetiker und trotzdem sehr erfolgreiche Sportler. Das machte Mut, sich von seiner Erkrankung nicht einschränken zu lassen.







Für unser leibliches Wohl war ausreichend gesorgt. Es gab Bratwurst und leckere selbstgekochte Kürbissuppe. Später bedienten wir uns außerdem noch an dem üppigen Kuchenbuffet.









Einen Einblick wie das Leben im Zentrum für jugendliche Diabetiker so ist, bekamen wir während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten und in eine Wohngruppe. Ähnlich wie bei uns in Apolda waren auch hier die Zimmer der Bewohner individuell eingerichtet und die Gemeinschaftsräume gemütlich ausgestatten. Und noch etwas ist in Lüdenscheid nicht anders: auch hier gibt es KEIN W-Lan :-)







Voller neuer Eindrücke und gut gesättigt traten wir die Heimfahrt an. Es war für alle ein sehr spannender Tag. Vielen Dank für die Einladung und tolle Versorgung!





A. Spranger



 

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